OSK-Schülerinnen und Schüler wirken mit bei Bach-Inszenierung der Todeskantate „Ich habe genug“ in der Trinitatiskirche

Am 11. und 12. März 2016 fand in der Kölner Trinitatiskirche im Rahmen des Kölner Festes für Alte Musik (27. Februar bis 13. März 2016) die Neuinszenierung der Todeskantate „Ich habe genug“ von Johann Sebastian Bach statt. Das Musiktheaterprojekt wurde von einem Chor aus Seniorinnen und Senioren sowie Schülerinnen und Schüler der Offenen Schule Köln aktiv begleitet. Das Besondere: Die Chormitglieder singen nicht nur, sondern agieren auch szenisch als Darstellerinnen und Darsteller.  „Die beteiligten Schüler und Schülerinnen haben die Texte selber entwickelt und geschrieben. Sie legen damit persönliche Haltungen und Gefühle dar, die ihrer Lebensrealität entsprechen“, sagt Barbara Opdensteinen, Fachlehrerin für „Darstellen und Gestalten“ bei der OSK und Leiterin der an der Todeskantate-Inszenierung beteiligten Schülerinnen und Schüler.

Die Offene Schule Köln bietet seit ihrer Gründung 2012 „Darstellen und Gestalten“ als Hauptfach in der Unter- und Mittelstufen an. „Die kulturelle Förderung liegt uns am Herzen, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Potenzialentfaltung unserer Schüler und Schülerinnen“, sagt Schulleiter Hans Flinkerbusch.

Die OSK-Schülerinnen und Schüler interpretierten gemeinsam mit vielen anderen Mitwirkenden die Kantate neu. Die Inszenierung thematisierte die Verdrängung von Tod, Sterben, Krankheit aus unserer heutigen Gesellschaft und den damit einhergehenden fehlenden Austausch zwischen Jung und Alt bzw. gesund und krank, was eine immer weniger humane und soziale Gesellschaft entstehen lässt.

Das Projekt ist auch ökumenisch angelegt: Veranstalter waren der Evangelische Kirchenverband Köln und Region sowie der Katholikenausschuss in der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit dem Kölner Fest für Alte Musik.

Im Opernnetz ist ein Bericht hier zu finden.

 

Skifreizeit in Val di Fiemme 14.03.2015-21.03.2015

24 weitere Schülerinnen und Schüer und ich waren vom 14.03.2015- 21.03.2015 auf Skifreizeit in Italien. Die Fahrt begann damit, dass wir uns um 8:00 Uhr abends vor der Schule trafen. Von dort sollte uns ein Bus, der uns die ganze Woche lang zur Verfügung stehen würde, in die Dolomiten bringen. Die Fahrt dauerte 12 Stunden und war relativ angenehm. Bevor wir ins Hotel einchecken konnten, sind wir erstmal ins nächste Dorf gegangen.

Nachdem wir dann unsere Zimmer bezogen hatten, sind die, die ihre Skisachen nicht selber dabei hatten, welche holen gegangen. Die Anfänger begannen mit Carvellinos, in denen wir am nächsten Tag erstmal laufen übten, während die Fortgeschrittenen schon auf die Piste durften. An diesem Tag gab es auch schon die erste Verletzung.

Katrin schaffte es trotz Helm sich so auf den Hinterkopf zu legen, dass sie den Rest der Woche mit einer Gehirnerschütterung im Bett verbrachte. In den weiteren Tagen gab es aber, bis auf ein verdrehtes Knie, keine Verletzungen mehr, für die man ins Krankenhaus gemusst hätte. Dass Herr Giurgolo es trotzdem schaffte, 3 Tage in Folge im Krankenhaus zu verbringen, lag hauptsächlich an Katrins immer wiederkehrenden Kopfschmerzen.

Die nächsten Tage fuhren wir jeweils von 10:00-16:00 Uhr Ski und aßen gleich in den Bergen. Wir trafen uns jeden Abend in der Taverne, um den Tag zu besprechen. Am vorletzten Abend wurde die Taverne noch zur Disko umfunktioniert, um das Ende der Freizeit zu feiern. Wir sind am Freitagabend gefahren und die Rückfahrt verlief ruhiger als die Hinfahrt.

Alle hatten viel Spaß auf der Fahrt und würden es gerne nochmal machen (auch die Lehrer). Und so ist die nächste Fahrt schon in Planung. 

Text: Schülerin aus der M1

Bericht zum OSKAR Tag am 01.12.2014

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

 

Ab Januar tragen dieses Siegel 16 Kölner Schulen – die Offene Schule Köln hat sich mit dem OSKAR Tag am 1. Dezember ebenfalls auf den Weg gemacht eine der Schulen dieses bundesweiten Netzwerkes zu werden.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein bereits 1995 ins Leben gerufenes Projekt von und für Schülerinnen und Schüler, das sich gegen jegliche Form von Ungleichwertigkeit (Diskriminierung) wendet und die Möglichkeit bietet das Klima in der Schule, aber auch im konkreten gesellschaftlichen Umfeld, aktiv mitzugestalten.

Der Projekttag Anfang Dezember war gedacht als Auftaktveranstaltung sich vertraut zu machen mit dem Thema Antirassismus, in seinen vielfältigen Erscheinungsformen, das Schulprojekt bekannt zu machen und zu informieren über die verschiedenen Schritte eine „Schule ohne Rassismus“ zu werden.

Es war ein Tag vieler Gäste an der OSK: Am Vormittag konnten wir zahlreiche Initiativen (insgesamt 16!) an der Schule empfangen, die in Köln zum Thema  Antirassismus arbeiten und die sich, auf unsere Einladung hin, die Zeit genommen hatten ihre Arbeit vorzustellen (so z. B. den Kölner Flüchtlingsrat, Rubicon, Rom e.V., agisra, das Zentrum für selbstbestimmtes Leben, das ibs). In den dafür gebildeten Kleingruppen gab es viel Raum für Nachfragen und Austausch. Nachmittags waren dann SchülerInnen und Lehrer aus drei Kölner und einer Bonner Schule zu Gast, die bereits Courage-Schule sind, und berichten konnten über den Weg dahin bzw. ihre Aktivitäten im Rahmen des Projektes.

Insgesamt ein bunter und erlebnisreicher Tag mit vielen Gesprächen und Eindrücken, der den auf Weg zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beschrieb. 

 Text: Irene Hofbauer

Kurzer Artikel zur Zirkuswoche vom 29.09.2014 - 02.10.2015

 

Im Zirkus habe ich jongliert und sonst war ich in der Arbeitsgruppe Pesto und Co. Bei Pesto und Co. haben wir Pesto selbst gemacht und später bei der Zirkusvorstellung verkauft. Beim Jonglieren habe ich Teller gedreht. In der Vorstellung hatte unsere Gruppe Kleidung mit neongrünen Streifen darauf an. Wir haben in unserer Gruppe mit Bällen und Reifen jongliert, manche haben auch mit Leuchtbällen jongliert und Teller wurden auch gedreht. Als wir die Aufführung hatten, war ich sehr aufgeregt, aber als wir endlich an der Reihe waren, hat es sehr viel Spaß gemacht. Während die Jongleure mit den Leuchtbällen dran waren, wurde die Manege gemacht. Am Ende wurden noch einmal alle Gruppen in die Manege gebeten und aufgerufen. Dann verabschiedeten sich alle und gingen winkend aus der Manege.

Text: Schülerin aus der M1